6. Januar im Rosengarten

Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel informiert über Lieferkettengesetz und Handelabkommen wie CETA u. a. am
6. Januar im Rosengarten am Stand 147 Ebene 0 (Erdgeschoss rechts)
Kongolesische Familien klagen wegen Ausbeutung in Bergwerken gegen die global führenden Technikkonzerne Microsoft, Apple und Tesla

Goran Tomasevic/Reuters
Mädchen trägt Wasserbehälter in Coltan-Mine in Kamatare in der Demokratischen Republik Kongo (1.12.2018)

Während sich der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, bereits beim Gedanken an eine mögliche Lieferkettenverantwortung »mit beiden Beinen im Gefängnis« wähnt, könnten in den USA nun tatsächlich erstmals fünf weltweit führende Technikkonzerne vor Gericht landen. Microsoft, Apple, Dell, Tesla und der Google-Mutterkonzern Alphabet sehen sich einer Klage gegenüber, die die Menschenrechtsorganisation »International Rights Advocates« am Sonntag im Namen von 14 Familien aus der Demokratischen Republik Kongo vor einem Gericht in Washington D. C. eingereicht hat. Die Kläger, deren Kinder im Kobaltbergbau zu Tode kamen oder schwer verletzt wurden, werfen den Konzernen vor, sich wissentlich an der Ausbeutung der Minderjährigen bereichert zu haben. Die ausführliche Beschreibung der Zustände in den Bergwerken in der 79seitigen Klageschrift zerstört die Mär von freiwilliger Lieferkettenverantwortung ganzheitlich.

Kompletter Artikel hier: Kinderarbeit in Kobaltminen

Weitere Information zum Handelsabkommen mit den Mercosurstaaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay, Venezuela (suspendiert) vom Bündnis gerechter Welthandel und Thomas Fritz für Misereor

Mercosur
Studie_MERCOSUR_Misereor.Th.Fritz